Im Rahmen einer kleinen Feierstunde an der Max-Eyth Schule konnten eine frischgebackene Facharbeiterin und 21 Facharbeiter ihre IHK-Zeugnisse entgegennehmen. Abteilungsleiterin Susanne Schäfer begrüßte dazu nicht nur die erfolgreichen Auszubildenden, sondern auch deren Ausbilder, Dozenten vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft und die Lehrkräfte der Max-Eyth-Schule.
Ein Industriemechaniker mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik, fünf Industriemechaniker mit dem Schwerpunkt Maschinen- und Anlagenbau, zwei Industriemechaniker mit dem Schwerpunkt Instandhaltung, drei Mechatroniker, vier Elektroniker mit dem Schwerpunkt Geräte und Systeme und sieben Elektroniker mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik haben ihre Ausbildung beendet.
Susanne Schäfer hob bei ihrem Rückblick auf die dreieinhalbjährige Ausbildungsdauer die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben hervor. Die Vermittlung von Fachwissen sei hierbei wichtig gewesen sowie auch die Vermittlung von Arbeits- und Lernprozessen. Für den weiteren Verlauf der Ausbildung legte die Rednerin ihr Augenmerk auf die Bedeutung der Fächer Deutsch, Englisch und Wirtschaftskunde. „Das Fach Englisch, vor allem das Technische Englisch, gewinnt immer mehr an Bedeutung im gewerblich-technischen Bereich“, sagte sie.
Dabei unterstrich sie das Angebot der Max-Eyth-Schule, an der die Auszubildenden das englische Sprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz erlangen können - eine freiwillige Zusatzqualifikation zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkenntnisse, die europaweit und auch international anerkannt ist. Daniel Pinnekker hat dieses angenommen. Er hat das KMK- Fremdsprachenzertifikat Englisch mit dem Schwerpunkt Technik allgemein Stufe III – dies entspricht dem Sprachenniveau- B2 – erworben.
Des Weiteren hat im Rahmen seiner Berufsausbildung Felix Petri den Mittleren Abschluss erhalten. Für den Mittleren Abschluss musste man die Abschlussprüfung bestehen, einen Englischnachweis erbringen und in dem Gesamtdurchschnitt des Zeugnisses mindestens eine 3,0 erreichen. Es ist leider vielen Schülern nicht bewusst, dass man im Rahmen einer Berufsausbildung den Hauptschulabschluss, den Mittleren Abschluss oder die Fachhochschulreife erwerben kann.
Gemeinsames Ziel von Schule und Ausbildungsbetrieben sei es, die Auszubildenden zu fördern und fordern. Schäfer appellierte an die frischgebackenen Facharbeiter: „Behalten Sie weiterhin Ihren Fleiß, Ihre Ausdauer und Ihr Engagement.“ Die Herausforderungen in der
Arbeitswelt und in der Gesellschaft seien vielfältig, skizzierte die Abteilungsleiterin: Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum sind ein zentrales Problem, die Sorgen der Bevölkerung, was die soziale Ungleichheit, die Armut und die Kosten des Lebens betrifft, globale Sicherheitsthemen und Rüstungsfragen bedingt durch die außenpolitischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten und hinzu kommen die globalen Klima- und Energiefragen. Für die heutigen Facharbeiter stellten sich auch die Themen Industrie 4.0, Automatisierung, Datenschutz und Informationssicherheit sowie die Entwicklung der künstlichen Intelligenz. „Die duale Berufsausbildung, die weltweit eine große Wertschätzung erfährt, hat Sie auch auf diese Themen vorbereitet“, so Schäfer.
Mit dem Abschluss der Berufsausbildung hätten die jungen Menschen einen soliden Grundstock für ihr Leben gelegt, der auch die Basis für berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten sei, u.a. zum Techniker, den die Max-Eyth-Schule anbietet.
„Das Lernen ist nicht zu Ende. Technischer Fortschritt und Innovationen erfordern ein lebenslanges Lernen“, gab sie den jungen Facharbeitern mit auf den Weg. Zum Abschluss hob Schäfer auch die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Erwachsenen hervor. Die Kollegen Jörg Schilderoth, Stefan Krätschmer, Thomas Prang und Jens Langohr übergaben gemeinsam mit der Abteilungsleiterin die Zeugnisse.
Mit dem Rüstzeug aus Schule und Betrieben seien die Facharbeiter gut auf die Arbeitswelt vorbereitet, waren sie sich einig. Diesen Erfolg würdigte die Schule nach der Zeugnisverleihung mit einem Umtrunk.
Elektroniker für Betriebstechnik
Dietzler, Max FFT Produktionssysteme GmbH & Co KG, Mücke
Ibrahimkel, Wadan FFT Produktionssysteme GmbH & Co KG, Mücke
Pinnekker, Daniel FFT Produktionssysteme GmbH & Co KG, Mücke
Zielke, Philipp MK Versuchsanlagen GmbH & Co KG, Mücke
Köhler, Johannes Boss Verpackungsmaschinen GmbH & Co KG, Herbstein
Stumpf, Julian Stock Maschinenbau GmbH, Grebenau
Glaubitz, Philipp Kleintges Elektrogerätebau GmbH, Kirtorf
Elektroniker und Elektronikerin für Geräte und Systeme
Aslam, Nayyab MK Versuchsanlagen GmbH & Co KG, Mücke
Bloß, Kevin Votronic Elektronik-Systeme GmbH & Co KG, Lauterbach
Gasko, Stefanie Thiesen Hardware- und Software-Design GmbH, Wartenberg Worch, Marvin Gass GmbH & Co KG, Alsfeld
Mechatroniker:
Stier, Frederik FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG, Mücke
Bauer, Clemens KAMAX Holding GmbH & Co. KG, Homberg/ Ohm
Martinov, Ivan Ahlbrandt System GmbH, Lauterbach
Industriemechaniker:
Schick, Deacon KAMAX Holding GmbH & Co. KG, Homberg/ Ohm
Petri, Felix FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG, Mücke
Heutzenröder, Till ALFOTEC Happel + Fey GmbH, Schlitz
Nezvanov, Daniil PREBENA Wilfried Bornemann GmbH & Co. KG, Schotten
Meisinger, Leon SOMACK GmbH, Mücke
Sevik, Lukas SOMACK GmbH, Mücke
Dietz, Maximilian Anlagenbau Günther GmbH, Wartenberg
Glotzbach, Benedikt Pfeifer Holz Lauterbach GmbH, Lauterbach