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Tischler/innen und Fachpraktiker für Holzverarbeitung erhalten ihre Abschlusszeugnisse und zeigen ihre Gesellenstücke

Stolz auf ihre Gesellenstücke: Die Auszubildenden mit ihren Lehrern und Ausbildern. (© Hanisch)

Ausstellung der Gesellenstücke in der Aula der Schule stieß auf großes Interesse

Eine Theke mit Kühlschrank und drehbarem Weinfass, ein Schreibtisch mit Epoxidharzader und LED-Beleuchtung, ein Sideboard mit Metalloberflächen und Griffen aus Motorenteilen, ein Sitzmöbel mit integriertem Flaschenträger, ein massiver Esstisch mit ausgefallener Fußkonstruktion – bei ihren Gesellenstücken zeigten die Tischlerin und Tischler in der Aula der Max-Eyth-Schule, wie kreativ sie sind. 
Acht Tischler, eine Tischlerin und drei Fachpraktiker für Holzverarbeitung erhielten von dem Prüfungsausschussvorsitzenden Jürgen Schaaf, Schulleiter Friedhelm Walther und Fachlehrer Reiner Karn ihre Abschlusszeugnisse. 
Als Jahrgangsbester wurde der Tischler Laurin Rühl gewürdigt. 
Fachlehrer Reiner Karn überreichte zudem fünf Gesellen die Zertifikate zur Zusatzqualifikation "CNC – Fachkraft". 
Drei Jahre Ausbildung im dualen Ausbildungssystem sind erforderlich, um zur Gesellenprüfung zugelassen zu werden. In dieser Zeit erlernen die Auszubildenden in den Betrieben, in der Berufsschule und in außerbetrieblichen Lehrgängen die Fertigkeiten des Tischlerhandwerks in Theorie und Praxis sowie den Umgang mit dem Werkstoff Holz und Holzwerkstoffen, sowie mit anderen Materialien wie Stahl, Edelstahl, Glas, Kunststoff, Acrylglas, Lacken und Gießharz.
Diese Materialfülle zeigte sich auch bei den ausgestellten Gesellenstücken: 
Eiche aus einem Altbau, Epoxidharz als Füllmaterial, Metalloberflächen, Ventile aus einem Motor, umfunktioniert zu Möbelgriffen, furnierte Oberflächen und selbst hergestellte Vollholzplatten aus Rüster, Nussbaum oder Ahorn. Dazu lackierte, geölte und gewachste Oberflächen, traditionelle Eckverbindungen und modernste Beschlagstechnik.
Die gefertigten Stücke wurden unter Einhaltung der aktuellen Hygienerichtlinien in der Aula der Max-Eyth-Schule ausgestellt. Damit konnten die Auszubildenden, wenn auch im kleinen Kreis, zeigen, welche kreativen Möglichkeiten im Tischlerhandwerk stecken.  
Folgende Schüler/innen erhielten ihre Abschlusszeugnisse:
Tischler/innen 
Tobias Biedenkapp (Schreinerei Weber GmbH & Co. KG, Homberg/O.), Robin Boller (Schottener Soziale Dienste, Mücke), Metim Demolli (Schreinerei Walter Kreutzer GmbH&Co.KG, Schlitz), Alexander Gelzenleuchter (Schreinerei&Bestattungen Euler, Nieder-Ohmen), Jan-Hendrik Gutacker (Schreinerei Groh GmbH, Schlitz), Ronja Jüngel (Bildungswerk der hessischen Wirtschaft/Schreinerei Künstler GmbH, Feldatal), Marcel Kimpel (Vulkanschreiner, Herbstein), Nils Klehr (Stock Fensterbau GmbH, Wartenberg), Ole Müller (Schreinerei Kurtz, Alsfeld), Torben Wunsch (Holz Art Werkstatt für Holzgestaltung GmbH, Mücke), Laurin Rühl (Schreinerei Rühl, Rebgeshain),
Fachpraktiker für Holzverarbeitung
Phillip Dörr, Michael Grosch, Gerrit Kömpf (alle Schottener Soziale Dienste, Mücke)