Aktuelles

Grundsatztagung der Hessischen Europaschulen 2026

Abschluss des mehrjährigen Weiterentwicklungsprozesses

Am 16. und 17. Januar 2026 fand die diesjährige Grundsatztagung der Hessischen Europaschulen (HES) im Landessportbund in Frankfurt am Main statt. Nach drei intensiven Jahren der Überarbeitung der Programmgrundlagen und Evaluationsverfahren stand die Tagung ganz im Zeichen des erfolgreichen Abschlusses des Weiterentwicklungsprozesses sowie der Vorstellung des neuen Dreijahresberichts. 

Die Max-Eyth-Schule Alsfeld war dabei aktiv vertreten: 
Schulleiter Friedhelm Walther sowie Stefanie Boss als Mitglied des Qualitätszirkels Europa nahmen als Vertreterinnen und Vertreter der MES an der Tagung teil. Darüber hinaus waren auch Jens Stehr und Mario Hill (Europaschulkoordinator der MES) im Rahmen ihrer Teilabordnung an das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) an der Veranstaltung beteiligt. 

Den inhaltlichen Auftakt bildete der Impulsvortrag von Prof. Dr. Gollob, der als wissenschaftliche Begleitung den Mehrwert klarer Strukturen und verbindlicher Rahmenbedingungen für nachhaltige inhaltliche Arbeit herausstellte. Im weiteren Verlauf wurde der mehrjährige Weiterentwicklungsprozess nachgezeichnet und das Konzept des Dreijahresberichts erstmals in schulformspezifischen Arbeitsgruppen intensiv diskutiert. 

Eine Panel-Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aller Schulformen sowie der Schulaufsicht bot Raum für eine offene Auseinandersetzung mit Chancen und aktuellen Herausforderungen der Hessischen Europaschulen. 

Der zweite Tag wurde durch den Beitrag des „Critical Friend“, Frau Dr. Hladschik vom Zentrum polis (Wien), besonders geprägt. Sie stellte Projekte aus dem deutschsprachigen Raum vor, die mit dem Referenzrahmen für Kompetenzen für eine demokratische Kultur (RFCDC) arbeiten. In ihrer abschließenden Rückmeldung würdigte sie insbesondere den starken Netzwerkcharakter der HES sowie deren konsequent demokratischen Ansatz als europaweit beispielgebend. 

Ergänzt wurde das Programm durch themenspezifische Workshops, die den Teilnehmenden vertiefende Einblicke in zentrale Handlungsfelder der Europaschularbeit ermöglichten – von der Rolle der Europaschulen als Motor der Schulentwicklung über Fragen des Antragswesens und der Projektevaluation bis hin zur Nutzung der HES-Datenbank und der jährlichen Selbstevaluierung. 

Mit dem Abschluss des Weiterentwicklungsprozesses beginnt nun die nächste Phase: 
Ab dem Schuljahr 2026/27 sollen die neuen Inhalte an den Hessischen Europaschulen umgesetzt werden. Auch die Max-Eyth-Schule wird diesen Prozess aktiv gestalten und die Europaschularbeit weiterentwickeln – mit dem Ziel, demokratische Kompetenzen, europäische Perspektiven und gelebte Werte nachhaltig im Schulalltag zu verankern.