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Erfolgreiches Jahr für das KMK-Fremdsprachenzertifikat an der Max-Eyth-Schule Alsfeld

Rekordteilnahme und starke Ergebnisse

So viele Teilnehmende wie noch nie: Im nahezu abgeschlossenen Schuljahr nutzten acht Auszubildende und Studierende der Max-Eyth-Schule Alsfeld die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse im Rahmen des bundes- und europaweit anerkannten KMK-Fremdsprachenzertifikats nachzuweisen.

Das Besondere an dieser Prüfung ist ihr starker Praxisbezug. Geprüft werden nicht nur allgemeine Sprachkenntnisse, sondern insbesondere berufsbezogenes Englisch, das für den jeweiligen Ausbildungsbereich relevant ist. Damit erweitern die Teilnehmenden ihr persönliches Qualifikationsprofil und verbessern ihre Chancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt. Gerade in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung gehört die Kommunikation auf Englisch längst zum beruflichen Alltag – auch in regionalen Unternehmen, Verwaltungen und sozialen Einrichtungen.

Seit 2021 wird das KMK-Fremdsprachenzertifikat an der Max-Eyth-Schule angeboten und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sarah Schäfer, Koordinatorin für Sprachzertifikate an der MES, freut sich über die positive Entwicklung: „Dank unseres vielfältigen Bildungsangebots können nahezu alle Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden ein zu ihrer Fachrichtung passendes Sprachzertifikat erwerben.“

Das Spektrum reicht von Elektrotechnik, Mechatronik, industriellen Metallberufen und Technik allgemein über kaufmännisch-verwaltende Berufe wie Einzelhandel und Büromanagement bis hin zu Gesundheitsberufen, Textiltechnik und Sozialpädagogik.

In diesem Jahr legten Ronja Lorenz, Sarah Schuchardt und Joy Nina Ringel aus der Fachschule für Heilerziehungspflege erfolgreich die Prüfung im Bereich Sozialpädagogik ab. Jean-Luc Heineck absolvierte die Prüfung „Technik allgemein“, Damien Vanwert und Emily Schraub stellten ihre Englischkenntnisse im Bereich Elektrotechnik unter Beweis, während Ksawery Jueppner und Jannis Stork die Prüfung in Mechatronik erfolgreich absolvierten. Alle Teilnehmenden erzielten gute bis sehr gute Ergebnisse.

Die Prüfungen werden direkt an der Max-Eyth-Schule durchgeführt und orientieren sich am Kompetenzmodell für moderne Fremdsprachen. Bewertet werden die Bereiche Hörverstehen, Leseverstehen, schriftliche Kommunikation, Sprachmittlung (Mediation) sowie mündliche Interaktion in Form praxisnaher Rollenspiele.

Dabei, so Sarah Schäfer, müsse niemand ein „Englisch-Crack“ sein: „Solide Kenntnisse auf dem Niveau B1 sowie Freude an der Kommunikation sind eine gute Grundlage, denn genau diese steht bei der Prüfung im Mittelpunkt.“

Das Angebot richtet sich nicht nur an Schülerinnen, Schüler und Studierende der Max-Eyth-Schule, sondern auch an externe Interessierte sowie ehemalige Absolventinnen und Absolventen, die ihre berufsbezogenen Fremdsprachenkenntnisse zertifizieren lassen möchten.