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Erfolgreicher Präventionstag an der Max-Eyth-Schule

Ende Januar fand an der Max-Eyth-Schule ein Präventionstag zum Thema Resilienz und psychische Gesundheit statt, der durch Projektfördermittel aus dem Programm der Hessischen Europaschulen ermöglicht wurde.

Statt Gedichtanalyse, Comment Writing und linearen Gleichungen standen an diesem Tag beispielsweise Selbstwert, positive Psychologie, Sicherheit im Netz, Hate Speech im Internet sowie erste Hilfe bei Alkoholvergiftung und Drogenkonsum auf dem Stundenplan.

Organisiert durch den Wendepunkt, die schulische Beratungsstelle an der Max-Eyth-Schule, erhielten rund 160 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen die Möglichkeit, sich mit einer Vielzahl an Themen, die alle direkte Einflüsse auf das eigene Wohlbefinden haben, in Form von Workshops und Vorträgen auseinanderzusetzen.

Nach einem Eingangsvortrag von Elisabeth Döring und Marie Hergert von der Fachstelle für Suchtprävention über die Wichtigkeit der eigenen seelischen Gesundheit, den eigenen Selbstwert, die sieben Säulen der Resilienz und deren Bezug zur Realität der heutigen Schülerinnen und Schüler, gingen die Klassen in die Workshops.

In diesen Angeboten lernten die Teilnehmenden nicht nur etwas über die Bedeutung der eigenen Stärken und positive Psychologie, sondern konnten sich auch mit Themen wie sexueller Gewalt im Internet, Cybermobbing, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auseinandersetzen.

Die Verbraucherzentrale informierte über Fakeshops und Abofallen. Die Polizei war mit dem Präventionsprogramm “Digital Native” vertreten, in dem sie über den verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Medien sowie strafrechtliche Konsequenzen referierten. Im Workshop von Peter Weißmüller vom Mauszentrum bestand die Möglichkeit, über Sexting und Cybergrooming aus der Perspektive der Betroffenen zu sprechen. Das DRK informierte über angemessenes Verhalten in Krisensituationen und über Erste-Hilfe-Maßnahmen, einschließlich Wiederbelebung. Notfallsanitäter Julian Jäger wies insbesondere auf die Wichtigkeit der Ersthelfer hin und merkte an, dass in anderen Ländern bereits ab der Grundschule diese Inhalte vermittelt und in jedem Schuljahr wiederholt werden.

Im Foyer bestand den ganzen Vormittag über die Möglichkeit, sich am Stand der Fachstelle für Suchtprävention mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Interessantes über verschiedene Substanzen und potenzielle Streckungsmittel zu lernen.

Großen Zuspruch hatte auch der Stand der Ausbildungsberatung der Polizei im Foyer: “Wir konnten viele gute Gespräche führen”, erklärte die Ausbildungsberaterin PHKin Abersfelder.

Die Polizei bot nach dem Workshop über Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, E-Scooter, Tuning und Handy am Steuer die Möglichkeit, mit einer Rauschbrille eine “Alkoholfahrt” auf einem Bobby Car zu simulieren. “Krass! Ich sehe ja alles doppelt!” rief eine Schülerin, als sie versuchte, die Verkehrshütchen zu umfahren.

Insgesamt war das aus Sicht des Wendepunkts ein sehr erfolgreicher Tag, von dem die Teilnehmenden hoffentlich viel für sich selbst mitnehmen, sodass sie gut gerüstet und gestärkt in das zweite Schulhalbjahr starten können.

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Referentinnen & Referenten (für die Verlinkung auf Instagram)

◦ Beratungszentrum Vogelsberg, Fachstelle für Suchtprävention: Marie Hergert & Elisabeth Döring

◦ Polizeidirektion Vogelsberg, Führungsgruppe: KHKin Decher & PHK Linker

◦ Einstellungsberatung des Polizeipräsidiums Osthessen: PHKin Abersfelder

◦ E4 Stabsbereich Prävention: POK Schmorenz

◦ Polizeikommissarin Selina (Polizei-Influenzerin)

◦ Selbstwert Zentrum Alsfeld: Yvonne Schade

◦ (Hephata: Ulrike Würzberg)

◦ Medien Zentrum Gießen-Vogelsberg: Peter Weißmüller

◦ Verbraucherzentrale Fulda: Franziska Schetter

◦ DRK: Julian Jäger, hauptamtlicher Notfallsanitäter vom DRK Rettungsdienst Mittelhessen

◦ DRK-Kreisverband: Ingo Storkebaum, ehrenamtlicher Erste Hilfe Ausbilder Kathastrophenschutz