Frau Griffin möchte selbst Lehrerin werden und studiert trotz ihres jugendlichen Alters bereits im dritten Jahr Spanisch, Französisch und Deutsch an der Universität in Hull. Nach einem bereits absolvierten Praktikum in Frankreich soll im nächsten Jahr ein weiterer Aufenthalt in Spanien folgen, um die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Derzeit ist sie im Rahmen des Programms des Bundeslandes Hessen für Fremdsprachenassistenten für ein halbes Jahr an der Max-Eyth-Schule beschäftigt.
Aber was macht eine Sprachassistentin an der Max-Eyth-Schule eigentlich?
Die junge Sprachassistentin wird zunächst zwei Wochen lang hospitieren, d.h. Unterrichte besuchen, um sich einen Überblick über die verschiedenen Schulformen zu verschaffen. Danach wird sie auch selbst aktiv Lehrkräfte im Englischunterricht unterstützen. Für eine angehende Deutschlehrerin ist der ebenfalls an der Max-Eyth-Schule angebotene Unterricht in Deutsch als Fremdsprache ebenfalls sehr wichtig. Hier kann Aisling Griffin erste praktische Erfahrungen in der Vermittlung der deutschen Sprache für Anfänger sammeln.
Nach Aussagen des MESA-Europabeauftragten Gerhard Zinßer ist das Programm des Landes Hessen, in dessen Rahmen Frau Griffin hier in Deutschland ist, ein europäisches Austauschprogramm, welches angehenden Lehrerinnen und Lehrern einen Einblick in andere europäische Kulturen verschaffen soll. Es bietet einen monatlichen Unterhaltszuschuss sowie einen Zuschuss für sprachliche und kulturelle Vorbereitung an. Fachlich betreut wird Aisling Griffin von den Englisch- und Deutschlehrkräften der Max-Eyth-Schule unter der organisatorischen Leitung des Projekverantwortlichen Gerhard Zinßer.