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2011

Neue Sprachassistentin an der Max-Eyth-Schule

Schulleiterin Galetzka begrüßt Aisling Griffin an ihrer neuen Wirkungsstätte

Die Max-Eyth-Schule in Alsfeld hat eine neue Sprachassistentin. Die 20-jährige Aisling Griffin aus England ist seit dem 2. September an der Max-Eyth-Schule tätig und wird die Lehrkräfte mit den Fächern Englisch und Deutsch als Fremdsprache bis Ende Februar 2012 unterstützen.

Frau Griffin möchte selbst Lehrerin werden und studiert trotz ihres jugend­lichen Alters bereits im dritten Jahr Spanisch, Französisch und Deutsch an der Universität in Hull. Nach einem bereits ab­solvierten Praktikum in Frankreich soll im nächsten Jahr ein weiterer Aufenthalt in Spanien folgen, um die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Derzeit ist sie im Rahmen des Programms des Bundeslandes Hessen für Fremd­sprachen­assistenten für ein halbes Jahr an der Max-Eyth-Schule beschäftigt.
Aber was macht eine Sprach­assistentin an der Max-Eyth-Schule eigentlich?
Die junge Sprach­assistentin wird zunächst zwei Wochen lang hospitieren, d.h. Unterrichte besuchen, um sich einen Überblick über die verschiedenen Schulformen zu verschaffen. Danach wird sie auch selbst aktiv Lehrkräfte im Englisch­unterricht unterstützen. Für eine angehende Deutschlehrerin ist der ebenfalls an der Max-Eyth-Schule angebotene Unterricht in Deutsch als Fremdsprache ebenfalls sehr wichtig. Hier kann Aisling Griffin erste praktische Erfahrungen in der Vermittlung der deutschen Sprache für Anfänger sammeln.
Nach Aussagen des MESA-Europa­beauftragten Gerhard Zinßer ist das Programm des Landes Hessen, in dessen Rahmen Frau Griffin hier in Deutschland ist, ein europäisches Aus­tausch­programm, welches angehenden Lehrerinnen und Lehrern einen Einblick in andere europäische Kulturen verschaffen soll. Es bietet einen monatlichen Unterhalts­zuschuss sowie einen Zuschuss für sprachliche und kulturelle Vorbereitung an. Fachlich betreut wird Aisling Griffin von den Englisch- und Deutschlehrkräften der Max-Eyth-Schule unter der orga­nisatorischen Leitung des Projek­verant­wort­lichen Gerhard Zinßer.