Als Ziel für ihre Studienfahrt hatte sich der Kurs die Partnerstadt Spišská Nová Ves in der Slowakei ausgewählt. Eine Gruppe slowakischer Schüler empfing die deutschen Gäste mit offenen Armen am Bahnhof, denn mit der Partnerschule Stredná priemyselná škola strojnícka (SPSS) unterhält die MES-Alsfeld seit über 15 Jahren eine partnerschaftliche Beziehung mit regelmäßigen Austauschfahrten. Direkt nach dem Bezug der Unterkunft stand eine von Schülern organsierte Stadtführung auf dem Plan, die an den Sehenswürdigkeiten von Spišská Nová Ves vorbeiführte. Ein Highlight war das Aufwärmtraining der Junioren-Eishockeymannschaft in der Eisporthalle. Die slowakischen Schüler ließen es sich auch nicht nehmen, ihren deutschen Mitschülern ihre Schule zu zeigen. Nicht ohne Stolz präsentieren sie die Abteilung Mechatronik mit modernen Programmierplätzen und die neue CNC-Fräse.
Am Nachmittag erfolgte nach einem typischen slowakischen Essen in der Schul-Kantine eine Stadtführung mit der Besteigung des höchsten Kirchturms in der Slowakei (87 m).
Die erste Ausflugsfahrt am folgenden Tag führte die Gruppe in das Slowakische Paradies. Hier wurde die Eishöhle Dobšinská besichtigt, die von der UNESCO als Weltkulturerbe auserwählt wurde. Im Anschluss kletterten die Datenverarbeiter mit ihrem Tutor Dr. Christoph Stüber und Studienrätin Claudia Glocke die zerklüftete Zejmerska Schlucht zum Geravy Plateau hinauf.
Der dritte Tag begann mit einem gemeinsamen Mathematikunterricht in der Partnerschule und beim folgenden Deutschunterricht arbeiteten deutsche und slowakische Schüler bereits gut zusammen. In einer Kurzbeschreibung mussten sie Spielfilme vorstellen und erraten. Gegen Mittag empfing der Bürgermeister in einer offiziellen Zeremonie die Gruppe. Die Gesangsdarbietungen des festlichen Rahmenprogramms beeindruckten die deutschen Schüler sehr und es erfolgte der Eintrag in das goldene Buch der Stadt. Nach dem Mittagessen in der Schule ging es mit dem Zug nach Košice der größten Stadt in der Region.
Eine neue Klettertour stand am Donnerstag, dem vierten Tag an. Die „Hohe Tatra“ bot einige größere Wasserfälle und einen mit Steinen gesäumten Weg zum Ziel, eine auf rund 1300 Meter Höhe gelegen alpine Hütte.
Am letzten Tag ging es zur „Zipser Burg“, eine der größten Burgen Mitteleuropas und ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Nach einem Abschied am Bahnhof trat die Gruppe den langen Heimweg zurück nach Alsfeld an.