Seit 2003 unterstützt die Heinz und Gisela Friederichs Stiftung durch großzügige Spenden die Ausbildung der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker an der Max-Eyth-Schule. Durch die Spenden konnten Maschinen z.B. ein Induktionswärmer, eine Metallbandsäge, eine Widerstandspressschweißmaschine angeschafft werden. Der Einsatz der Maschinen ermöglicht eine zeitgemäße und kundenorientierte Ausbildung. Die Max-Eyth-Schule profilierte sich als Standort für diese Ausbildungsberufe und ist seit 2006 landesweit für die Ausbildung der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker zuständig.
Claudia Galetzka, Schulleiterin der Max-Eyth-Schule, bedankte sich beim Festakt für die Unterstützung durch die Stiftung „Wir verdanken der Stiftung sehr viel: Stärkung als Ausbildungsstandort, sehr gute Ausbildungsqualität, Innovationen und eine hervorragende Lernortkooperation mit den Ausbildungsbetrieben.“
Der Stifter Heinz Friederichs entstammte einer alten Frankfurter Karosseriebauerfamilie. Die 1840 von Heinrich Ludwig Friederichs gegründete Firma für Kutschenbau entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Produktionsstätte für Autokarosserien. Nach dem zweiten
Weltkrieg baute Heinz Friederichs die Firma in vierter Generation wieder auf. 1984 übernahm Heinz Friederichs einen Betrieb in Alsfeld und baute diesen zur Hartmann Spezialkarosserien GmbH aus, der sich zum heute führenden Hersteller von Geldtransportfahrzeugen in Deutschland entwickelte. Um den Fortbestand der Unternehmen zu sichern, gründete Heinz Friederichs mit seiner Ehefrau Gisela kurz vor seinem Tode 1991 die Heinz und Gisela
Friederichs Stiftung.