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2010

Europawoche 2010 an der Max-Eyth-Schule Alsfeld

Schulleiterin Galetzka und Stellverteter Reitschky werben für Lebenslanges Lernen in Europa

Auch in diesem Jahr steht die erste Maiwoche an der Max-Eyth-Schule Alsfeld wie-der unter dem Motto „Lernen für Europa“.

Bereits im Eingangsbereich der Schule informieren zahlreiche Stellwände über die laufenden Europarojekte wie z.B. „Lernort Natur“, „Auslandspraktika“, „Europäische Akademie Otzenhausen“, „Sprachenportfolio“, „Modenschau“ und viele andere.

Darüber hinaus ist die MESA vor, während und nach der Europawoche vom 03. bis zum 10. Mai 2010 Gastgeberin vieler Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte europäischer Partnerschulen.
So findet beispielsweise das Abschlusstreffen des Comenius-Projektes „Growing (with) Outdoor Activity Learning – GOAL“ an der MESA statt. Als Ziel des Projekts sollen die Schülerinnen und Schüler aus Italien, Portugal, Zypern, Schweden, der Türkei und Deutschland an ihren Schulen durch selbstorganisierte Arbeitsformen und einer engeren Verknüpfung mit der „realen Welt“ angeleitet und motiviert werden sich auf ein lebenslanges Lernen einzulassen. Hierbei wird mit außerschulischen Partnern zusammen gearbeitet, um sich besser auf den europäischen Arbeitsmarkt vorzube-reiten. Einige Beispiele dafür sind die Initiative „Stolpersteine“ in Alsfeld, das Vogelsbergradio oder die Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie in Otzenhausen, die jährlich von  Auszubildenden der höheren Berufsfachschule Fremdsprachensekretariat besucht wird. In Zusammenarbeit mit französischen Auszubildenden werden dort europäische Themen diskutiert. Im Rahmen des GOAL-Projektes waren im Oktober letzten Jahres vier Schülerinnen und Schüler für fünf Tage in Istanbul, eine Schülerin für vier Tage in Lidingö in Schweden und im Februar 2010 waren drei Schüler in Paralimni auf Zypern um in internationalen Arbeitsgruppen die verschiedenen Kulturen sowie die außerschulische Arbeit vor Ort kennenzulernen.
Ende April 2010 waren französische Austauschschüler aus der Vendee in Frankreich Gäste der Max-Eyth-Schule und lernten hier deutsche Traditionen und kulturelle Bräuche kennen. Durch Exkursionen, binationale Gruppenarbeiten, Betriebs-erkundungen sowie gemeinsames Feiern erhielten die Schüler Einblicke in den deutschen bzw. oberhessischen Alltag und nahmen hoffentlich viele schöne Ein-drücke mit nach Hause.
Auch mit anderen europäischen Ländern pflegt die Max-Eyth-Schule Partnerschaf-ten. Beispielhaft ist hier der Schüleraustausch der 11. Klasse der Fachoberschule Informationstechnik mit einer Schule in Odense in Dänemark, der bereits seit einigen Jahren besteht. Im Vorfeld der Europawoche war eine Gruppe aus Odense in Dänemark zu Besuch in Alsfeld, die gemeinsam mit deutschen Schülerinnen und Schülern Roboter bauten und programmierten. Die Kommunikation erfolgte dabei weitgehend auf Englisch, da dies die internationale Geschäftssprache ist.
Abschließend gab es einen spannenden Wettkampf um die besten Roboter.  

Alle diese Aktivitäten verdeutlichen den hohen Stellenwert Europas an der MESA und geben den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen und internationaler Kontakte zu knüpfen.
Mit diesen Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen steigen die Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

12.05.2010 mes@
14.05.2010 Oberhessische Zeitung