Pressespiegel: Oberhessische Zeitung vom 29.06.2007
ALSFELD (kp). 28 freudige Gesichter gab es gestern, als die Studenten aus zwei Fachschulklassen der Technik der Max-Eyth-Schule ihre Abschlusszeugnisse entgegen nahmen. Die Absolventen hatten die Fachschule mit dem Schwerpunkt Mechatronik und der Fachrichtung Maschinenanlagentechnik sowie die Fachschule für Sozialwirtschaft mit dem Schwerpunkt Sozialdienste besucht. Zu Beginn der Feier begrüßte Schulleiter Friedhelm Miebach die frisch Ausgebildeten und das Kollegium und überreichte zusammen mit der Abteilungsleiterin Dr. Eva Höll-Stüber sowie den Lehrern die Zeugnisse. Diese waren zum ersten Mal zweisprachig ausgeteilt worden: in deutsch und in englisch. Somit können die Ausgebildeten die "freie Wahl des Arbeitsplatzes weltweit besser nutzen", so Miebach.
In weiteren Reden wurden die vergangenen zwei Jahre mit ihren "Höhen und Tiefen" angesprochen. Kurze Rückblicke waren unter anderem dem Besuch des Hochseilgartens in Schlitz, in dem "die Hindernisse gemeinsam bewältigt werden mussten", sowie der Studienreise nach Wien, in der der Künstler "Hundertwasser" den Absolventen nähergebracht wurde, gewidmet. Aber auch eine lebhafte Rede über "Stolpersteine" zog die Menge in ihren Bann. Als Abschiedsgeschenk gab es für jeden Hauswirtschaftler eben einen solchen "Stolperstein" mit nach Hause.
Neu ist der Unterricht nach dem Lernfeldkonzept, bei dem spezielle Lerngebiete vernetzt werden. Beide Jahrgänge haben nach Aussagen der Lehrerschaft diese neue Herausforderung mit Bravour gemeistert und überragend gute Abschlüsse gemacht.
Die Staatlich geprüften Techniker haben in ihrer Ausbildung neben Kenntnissen in Elektrotechnik, Maschinenbau und Informationstechnik auch welche im Projektmanagement erworben. Mit dem Abschluss stehen den Absolventen für Mechatronik nun eine Reihe von beruflichen Betätigungsfeldern in der Industrie offen.
Die Studierenden der Fachschule für Sozialwirtschaft werden nach den Sommerferien ein einjährigen Berufspraktikum absolvieren. Ihr Wissen und erworbene Kompetenzen in Bereichen wie Sozialpflege, Hauswirtschaft, Berufs- und Sozialrecht sollen in Einrichtungen wie beispielsweise in Wohnheimen und Tagesstätten für Menschen mit Behinderung angewandt werden.
Einige Absolventen beider Fachrichtungen haben die im Rahmen der Weiterbildung angebotene Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife genutzt und beginnen im Herbst ein Studium an einer Fachhochschule.
Die erfolgreichen 28 Absolventen waren:
Fachschule Mechatronik: Dirk Belka, Alexander Diehl, Kai Faulhaber, Olaf Hirsch, Daniel Höner, Lars Keller, Tobias Kitzing, Christian Kuhn, Kai Laudenbach, Thomas Lerch, Lutz Leuold, Christof Lückel, Thomas Manns, Christian Müller, Thomas Preis, Claus Schrimpf, Gerhard Schuchardt, Kai Specht, Christoph Werner, Karsten Wolf
Fachschule für Sozialwirtschaft: Isabell Dreisbach, Annika Fischer, Ursula Gresch, Natalia Littau, Marianna Matthai, Linda Ortwein, Eva Staubach, Fabian Wahl.
Quelle: Oberhessische Zeitung vom 29.06.2007