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2007

Bundesleistungswettbewerb – eine Herausforderung für Auszubildende in der Hauswirtschaft

Anne Stradner (2. von rechts) und Margarete <br />Albrecht (links) bei der Übergabe der Urkunden

2007 in Hessen: Urkunden und Präsente für Schülerinnen unserer Schule

Anne Stradner, Auszubildende in der Hauswirtschaft im 3. Ausbildungsjahr im Ausbildungsbetrieb Wohnstätte für behinderte Menschen in Herbstein und Schülerin der Teilzeitberufsschule an der Max-Eyth-Schule in Alsfeld war eine der beiden hessischen Teilnehmerinnen beim Bundesleistungswettbewerb in der Hauswirtschaft. Die Auszubildenden mit den besten Ergebnissen bei der Zwischenprüfung im vergangenen Jahr traten als hessische Vertreterinnen an.

In der dritten Märzwoche 2007 veranstaltete der Bundesverband der Meisterinnen und Meister in der Hauswirtschaft e. V. den 18. Bundesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft in der Käthe-Kollwitz-Schule in Wetzlar. In jedem Jahr ist ein anderes Bundesland für die Durchführung des Wettbewerbs zuständig. In diesem Jahr fand die Veranstaltung erstmalig in Hessen statt und wurde vom Verband der Hessischen Meisterinnen der Hauswirtschaft organisiert. Die Schirmherrschaft hatte die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger übernommen.

Anne Stradner war eine der 21 Auszubildenden in der Hauswirtschaft aus 11 Bundesländern, die sich der Jury aus Prüfungsausschussmitgliedern des ganzen Bundesgebietes stellten. Einige Wochen vor der Durchführung des Wettbewerbs erhielt sie ein umfangreiches Paket mit Informationen und Aufgaben, die sie schon im Vorfeld bearbeiten musste. Die Aufgaben des Wettbewerbes, die sich am Ausbildungsrahmenplan orientieren, umfassen jeweils ein Rahmenthema. In diesem Jahr lautete das Motto: „Schnittstelle Hauswirtschaft - Pflege“. Der Wettbewerb bestand aus vier Bereichen: Im Bereich Nahrungszubereitung mussten die Teilnehmerinnen im Rahmen eines Frühlingsfestes eine Zwischenverpflegung mit Getränken für die Bewohner einer stationären Altenhilfeeinrichtung herstellen und verkaufsfördernd anrichten. Bei der Präsentationsaufgabe galt es in einem 10minütigen Vortrag die Bedeutung der guten Zusammenarbeit von Hauswirtschaft und Pflege darzustellen. Die Teamaufgabe bestand darin gemeinsam mit drei weiteren Teilnehmerinnen aus vorgegebenen Preisen eine Tombola für das Frühlingsfest der Altenhilfeeinrichtung zusammenzustellen und dem Motto entsprechend aufzubauen. Die Theorieaufgaben umfassten Aufgaben aus den Bereichen Betreuungs- und Versorgungsleistungen, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Allgemeinbildung und mussten schriftlich beantwortet werden.

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Margarete Albrecht, Vorsitzenden des Bundesverbandes der Meisterinnen und Meister in der Hauswirtschaft e. V., am Abend im Beisein zahlreicher Gäste aus Wirtschaft, Ausbildung und Schule den angehenden Hauswirtschafterinnen ihre Urkunden und Präsente.

Quelle: M. Massier, A. Behle