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2006

Vierter "Marktplatz Ausbildung" am 31. März und 1. April 2006

"Hilfreich für Jugendliche und die heimische Wirtschaft"

<link fileadmin news marktplatzausbildungredefm.pdf download>Eröffnungsrede unseres Schulleiters (pdf, 62 KB)

Bilder von der Messe auf der Website der VBS Schotten

Pressespiegel: OZ Extra vom 15.02.2006

Vogelsbergkreis (r). "Der Marktplatz Ausbildung ist die Ausbildungsmesse im Vogelsbergkreis und hat zum Ziel, den zukünftigen Fachkräftenachwuchs für die heimische Wirtschaft zu sichern und den Jugendlichen die beruflichen Möglichkeiten in unserer Region zu verdeutlichen." Dies sagte Rudolf Marx im Gespräch mit Thomas Schaumberg, als der Landrat und der Geschäftsführer der Vogelsberg Consult GmbH (VBC) den Vertrag über die Durchführung der vierten Auflage der Vogelsberger Ausbildungsmesse im Lauterbacher Kreishaus unterschrieben.

Die Messe wird am 31. März und 1. April in der Max-Eyth-Schule in Alsfeld stattfinden. Auftraggeber ist die Kommunale Vermittlungsagentur des Vogelsbergkreises. Landrat Marx appellierte heute an die heimischen Unternehmen, diese Ausbildungsmesse als "Plattform für die Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses" rege zu nutzen.

"Etliche Ausbildungsverträge und Vereinbarungen zu Praktika können beim Marktplatz Ausbildung auf den Weg gebracht werden", sagte Thomas Schaumberg zum Sinn der Veranstaltung. Den Unternehmen biete sich nicht nur die Chance, den richtigen Auszubildenden für 2006 zu finden, denn über die direkte Ansprache von Jugendlichen der Vorabschlussklassen könnten bereits potentielle Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung in 2007 ins Auge gefasst werden. Dieses frühe Kennenlernen sichere die bessere Passgenauigkeit von Beruf, Bewerber und Unternehmen. "Viele Berufsbilder sind unter den Jugendlichen auch nicht bekannt genug und werden als Chance für einen Berufseinstieg übersehen. Genau hier hilft die Messe: Unternehmen können dort solche Berufe gezielt aus dem Schatten holen", stellte Thomas Schaumberg fest.

Marx, Schaumberg sowie die VBC-Projektmanagerin Andrea Ortstadt erhoffen sich wie in den Vorjahren einen regen Zuspruch sowohl von Ausstellern als auch von Besuchern. Bei der letzten Ausstellung, die 2003 in den Räumen der Vogelsbergschule in Lauterbach statt fand, präsentierten 45 Aussteller 88 Berufe, wofür sich insgesamt 1.200 Schülerinnen und Schüler interessierten. Die Messe dient der Berufsorientierung, das bedeutet: den jungen Vogelsbergern soll die Vielfalt der angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten erst einmal verdeutlicht werden. Industrie, Handwerk, Dienstleistung, Jugendberufshilfe, Bundesagentur für Arbeit, Kommunale Vermittlungsagentur, Verbände, Innungen, staatliche und freie Träger sowie die Berufsschulen werden die jungen Menschen am 31. März und 1. April umfassend informieren.

Landrat Marx dankte den Schulleitungen der Max-Eyth-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule für die Mithilfe bei der Organisation. Er hob anlässlich der Vertragsunterzeichnung die jahrelangen erfolgreichen Anstrengungen des Kreises und der Vogelsberg Consult hervor, die Dutzende neuer Ausbildungsverträge hervor gebracht habe.


"Marktplatz Ausbildung hat sich gelohnt"

Landrat Marx geht von 20 vermittelten Ausbildungsverträgen aus

Pressespiegel: Oberhessische Zeitung vom 01.09.2006

VOGELSBERGKREIS (pd). 20 vermittelte Ausbildungsverhältnisse und 15 Praktika sowie 130 Erfolg versprechende Kontakte zwischen Jugendlichen und der heimischen Wirtschaft: Das ist die Bilanz des vierten "Marktplatzes Ausbildung", der Ende März in der Alsfelder Max-Eyth-Schule stattfand (der Kreis-Anzeiger berichtete). Landrat Rudolf Marx meint dazu: "Es hat sich gelohnt." Zwei Ziele seien erreicht worden: bessere Berufsorientierung, also das Zeigen der tatsächlichen Möglichkeiten in der Region, und ein Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.
Die Messe wurde von rund 1 200 Schülern besucht. Marx dankte den Unternehmen für ihr Engagement im "wohlverstandenen eigenen Interesse und zum Nutzen der Region". Der Marktplatz Ausbildung gehöre zu den Faktoren des Vogelsberger Netzwerks, die dazu führten, dass der Vogelsbergkreis hessenweit mit an der Spitze liegt, was das Verhältnis angebotener Lehrstellen im Verhältnis zur Anzahl der Betriebe in der Region angeht, so Marx. Die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sei ein wesentlicher Standortfaktor. "Jeder junge Mensch mit einer guten Perspektive ist ein Faktor in der aktiven Gestaltung der demographischen Entwicklung", sagte der Vogelsberger Landrat. Auf der Messe in Alsfeld hatten 42 Aussteller 113 Berufe präsentiert.
In den zurück liegenden Wochen haben die Veranstalter, die Vogelsberg Consult GmbH (VBC) und die Kommunale Vermittlungsagentur des Kreises (KVA), die Ergebnisse bei den Ausstellern abgefragt und bewertet. Dabei wurden die Unternehmen nicht nur nach konkreten Verträgen als Ergebnis der Messe befragt, die VBC interessierte sich auch für die Zufriedenheit der Aussteller selbst. Dabei erhielt die Messe gute Noten in folgenden Bereichen: Die Messe hat sich als Investition fürs eigene Unternehmen gelohnt; sie ist wirksam für die Berufsorientierung der Jugend; sie lohnt sich für die gesamte Region. Die meisten Unternehmen kündigten an, beim nächsten Mal wieder mit zu machen. Die KVA hat den Löwenanteil der Messe finanziert.
Landrat Rudolf Marx hat bereits Gespräche mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gießen, Hans Bernhard Baumstieger, geführt. Marx freut sich über das Signal der Agentur, eine Beteiligung für die nächste Messe prüfen zu wollen. Der Landrat betonte erneut die Wichtigkeit guter regionaler Zusammenarbeit zwischen der KVA des Kreises und der Bundesagentur. Beide seien dafür da, "ihren Klienten nach Kräften zu helfen, wieder in Lohn und Brot zu kommen", meinte Marx.
Landrat Marx hob in dem Bilanzgespräch mit VBC-Geschäftsführer Thomas Schaumberg, Projektleiter Harald Finke, Werner Köhler, Leiter des Amtes für Soziale Sicherung, und Hans-Ulrich Merle, Bereichsleiter Aktivierende Hilfe in der KVA, die gute Zusammenarbeit zwischen Vogelsberg Consult und der Kreisverwaltung hervor. Marx sagte auch, das Team für die jungen Menschen bis 25 Jahre in der KVA sei erneut verstärkt worden, denn insbesondere der Jugend eine Perspektive zu bieten, sei ihm "ein Herzensanliegen". Entscheidend für den Erfolg sei, bei allen abgestimmten Maßnahmen und Programmen die passgenaue Vermittlung zu erreichen. Nur dies garantiere Zufriedenheit und Dauerhaftigkeit auf beiden Seiten.


Text: OZ Extra vom 15.02.2006 und Oberhessische Zeitung vom 01.09.2006