Aktuelles

Archiv

2006

Physik in der Kinderwelt - "Kann eine Kerze tanzen?"

Schülerinnen des beruflichen Gymnasiums der Max-Eyth-Schule machen Physikunterricht für die Bechtelsberger Strolche aus Berfa

Warum tanzt die Kerze vor dem Lautsprecher? Was sind Schallwellen? Kann man diese auch mit der Hand fühlen? Wie funktioniert das Hören und wie viel Luft haben wir in unserer Lunge? Ist ein Glas leer, wenn es ausgetrunken ist oder ist noch was drinnen? Und wie können wir das, was da noch drinnen ist sichtbar machen? Diese und andere Fragen der Vorschulkinder wurden bei gemeinsamen Physikstunden an der Max-Eyth-Schule in Alsfeld von den angehenden Gymnasiastinnen gemeinsam mit den Vorschulkindern geklärt.

Unter dem Motto: "Luft – ist nicht nix…" zeigten die Schülerinnen, im Rahmen der gemeinsamen Physikveranstaltungen mit den Vorschulkindern des Kindergartens aus Berfa, dass die "Luft" eine wichtige und elementare Rolle für den Menschen spielt.

Das Veranstaltungsprogramm zum Thema "Hören und Atmen", die Fragestellungen und die Experimente wurden von der Arbeitsgruppe "Physik in der Kinderwelt" an der Max-Eyth-Schule, unter der Leitung von Bernd Zinn, erarbeitet.

Um Spaß und Neugierde an naturwissenschaftlichen Phänomenen zu wecken, wurden einfache und anschauliche Experimente vorbereitet, die möglichst viele Sinne ansprechen. Begleitend hierzu, wurden bei den Bechtelsberger Strolchen, durch die Erzieherinnen Frau Borsch, Frau Hacia und Frau Seum naturwissenschaftliche Phänomene im Rahmen des Kindergartenprogramms bereits thematisiert.

Es soll keine bloße Unterhaltungsnaturwissenschaft vermittelt werden, sondern die Vorschulkinder sollen neben dem Beobachten und Staunen auch erste physikalische Eigenschaften der Luft im Rahmen der gemeinsamen Physikveranstaltungen an der Max-Eyth-Schule kennen lernen.

Die gemeinsamen Veranstaltungen stehen im Zusammenhang mit der Teilnahme der Max-Eyth-Schule Alsfeld an dem Bundesprojekt "Physik in Kindergarten und Grundschule". Hierbei nimmt das Berufliche Gymnasium der Max-Eyth-Schule, neben 32 weiteren ausgewählten naturwissenschaftlichen Gymnasien aus ganz Deutschland, teil.

Text und Foto: B. Zinn