Unter dem Motto "Europa blickt nach Afrika" fand von Freitag, 05.05. bis Freitag, 12.05.2006 die diesjährige Europawoche statt. In Kooperation mit dem Weltladen Alsfeld fanden eine Reihe von Veranstaltungen statt, die Interessierten den Nachbarkontinent näher bringen sollten.
Den Auftakt bildete eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Altkleiderexporte nach Afrika - milde Gabe mit Tücke". Francisco Mari vom Verein FairWertung berichtete über die Auswirkungen des Altkleiderexportes auf die afrikanische Textilwirtschaft und das Bekleidungshandwerk.
Am Montag, 08.05.2006, stand das Thema "Schulpartnerschaften mit Afrika" im Mittelpunkt. Dorothea Simpfendörfer, Lehrerin an der MES und Ausbilderin am Studienseminar Kassel, stellte die noch relativ junge Partnerschaft der MES mit einer Schule in Ghana vor. Lena Essig, die an der Partnerschule ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert hat, erzählte von ihren Erfahrungen vor Ort.
Über die Ausgestaltung einer schon länger bestehenden Partnerschaft mit einer Schule in Tansania inkl. Schüleraustausch berichtete Doris Häring von der Europaschule in Gladenbach. Eine Fotoausstellung hierzu sowie eine Posterausstellung mit afrikanischen Länderportraits (erstellt von Schülerinnen und Schülern der MES) waren während der Europawoche in der Aula und im Foyer der Schule zu sehen.
Am Dienstag, 09.05.2006 stellten sich die Projekte der Max-Eyth-Schule Alsfeld im Foyer vor, und am Mittwoch, 10.05. wurden die Europa-Projekte der MES dort präsentiert.
Am Donnerstag, 11.05.2006 referierte Ute Greifenstein vom Zentrum Ökumene in Frankfurt über die HIV/AIDS-Problematik, die in einigen afrikanischen Ländern die Auslöschung nahezu ganzer Generationen zur Folge hatte.
Die Europawoche endete am Freitag, 12.05.2006, mit einem internationalen EIBE-Fest.