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2006

Ausstellung zum Thema Radioaktivität

Ob die Klassen bei ihrem 45-minütigen Rundgang<br /> etwas gelernt haben, müssen sie in einem <br />Quiz beweisen.

Kurzinfo

Im Mai 2006 war eine informative Ausstellung der 12. Klasse Fachoberschule Informationstechnik 2 zum Thema Radioaktivität in der Aula der Max-Eyth-Schule zu sehen. Sie wurde von den Lehrkräften Jutta Bliesze und Bernd Göring sowie Abteilungsleiter Harald Nahrgang unterstützt. Schulleiter Friedhelm Miebach lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler für einen guten Zweck.


Radioaktivität rein informativ dargestellt: Ausstellung der Fachoberschule Informationstechnik

Pressespiegel: Oberhessische Zeitung vom 19.05.2006 (Auszug)

Alsfeld (hek). "Nein, eine Wertung hat die Ausstellung absichtlich nicht, sie ist rein informativ angelegt," stellte Jutta Bliesze klar. Allerdings nehme der Aspekt "Tchernobyl" einen großen Raum ein und stehe nicht ohne Grund am Ende des Rundganges. "Die Schüler haben sich die einzelnen Austellungsschwerpunkte selbst erarbeitet anhand von Büchern, Film- und Fernsehausschnitten und aus dem Internet", beschreibt Bernd Göring die Vorbereitungen. Auch die Organisation der Ausstellung lag allein in Hand der Schüler. Und die Themenpalette ist breit gefächert. Angefangen von verschiedenen Strahlungsarten über Gesundheitsschäden, die Geschichte der Entdeckung und Nutzung der Radioaktivität, vor allem im militärischen Bereich, bis hin zu wissenschaftlichen Methoden, die mittels Messung radioaktiver Zerfälle Altersbestimmungen vornehmen. Und die jugendlichen Ausstellungsmacher stoßen bei ihren Alterskollegen trotz schockierender Bilder auf positive Resonanz. "Die meisten finden unsere Ausstellung gut", freut sich Max Desch, einer der Schüler.


Schüler beim Waffelverkauf
Waffeln für einen guten Zweck


Pressespiegel: Alsfelder Allgemeine vom 19.05.2006 (Auszug)

Schau in der Max-Eyth-Schule: Mit Puderzucker Logo "Vorsicht Radioaktivität" auf Waffeln gestäubt

Alsfeld (ks). Mit Puderzucker wird das Logo "Vorsicht Radioaktivität" auf die frisch gebackene Waffel gestäubt: Trotzdem kann man guten Gewissens hinein beißen und unterstützt noch einen guten Zweck. Schüler der 12. Klasse Fachoberschule Informationstechnik der Max-Eyth-Schule haben sich mit dem Thema Radioaktivität befasst. Und den Erlös aus dem Waffelverkauf wollen sie einer Organisation spenden, die "Tchernobyl-Kinder" unterstützt. Zu diesem Zweck werden auch Sticker mit dem erwähnten Warnhinweis angeboten. An Schautafeln haben sie alle Aspekte rund um die Atomkraft, Vor- und Nachteile beleuchtet. Am Ende gab es keinen Konsens, ob man diese Form der Energiegewinnung komplett ablehnen soll: Ja, meinen einige angesichts der grausligen Bilder von Opfern und Atommüll, der noch jahrtausendelang strahlt; nein, meinen andere, die darauf verweisen, dass diese Form der Energieerzeugung sehr effektiv sei. So könne man aus einem Kilo Erdöl nur 12 KWh gewinnen, aus einem Kilo Uran aber 24 Mio. KWh.

Fotos: B. Göring