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2006

25-jähriges Dienstjubiläum: Schulleiter gratuliert Charlotte Falk und Frank Porsch

Im Rahmen einer Gesamtkonferenz gratulierte der Schulleiter Friedhelm Miebach der Max-Eyth-Schule in Alsfeld dem Lehrer Frank Porsch und der Abteilungsleiterin Charlotte Falk zum 25-jährigen Dienstjubiläum.

In seiner Würdigung stellte Miebach heraus, dass Frank Porsch, seit der 2. Staatprüfung 1982 die Lehrbefähigung in Wirtschaft und Verwaltung sowie Deutsch inne hat. Seit dieser Zeit unterrichtet er neben diesen Fächern an der damaligen Kreisberufsschule in fast allen Berufsfeldern und Schulformen auch die Fächer Politik, Wirtschaftskunde und Sport. Die auf diesem Wege erworbenen vielschichtigen Erfahrungen konnte Frank Porsch später als Klassenlehrer oder Koordinator von Praxis und Theorie gewinnbringend einsetzen. Gleichzeitig profitierten aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler davon, sondern er gab seine Erfahrungen auch sehr engagiert als Mentor an Referendare weiter. In seiner über 15-jährigen Tätigkeit im Bereich der Bürokaufleute stellte er besondere organisatorische Talente unter Beweis. Er pflegte dabei auch einen besonders engen Kontakt zu Ausbildungsbetrieben und der IHK Gießen/Friedberg, wo er als Prüfungsausschussmitglied langjährig den Vorsitz inne hatte. Gleichzeitig bemühte sich der Pädagoge auch über sein eigentliches Metier hinauszublicken und war deshalb eine Zeit lang freiberuflich bei Prof. Dr. Stückmann in Stein am Rhein (Schweiz) und als Dozent beim Berufsfortbildungswerk in Lauterbach und in Fulda sowie als Dozent an der Fachhochschule in Fulda tätig. Schließlich absolviert er dann noch ein Ergänzungsstudium im Fach Sport und war als Sportsmann immer Vorbild, da er die Übungen nicht nur theoretisch abhandelte, so der Schulleiter Miebach. Dabei kam es im letzten Jahr dann leider zu einem schweren Sportunfall, der dem Pädagogen noch immer zu schaffen macht. Deshalb wünschte ihm der Schulleiter zum Abschluss, dass er möglichst bald wieder seine sportliche Fitness erlange und bedankte sich für sein 25-jähriges Engagement an der Max-Eyth-Schule.

Auch Charlotte Falk blickt auf eine lange und erfolgreiche Arbeit in verschiedenen Gremien in und außerhalb der Schule zurück, so der Schulleiter in seiner Würdigung. Schon seit ihrem Referendariat ist sie als Berufsschullehrerin an der Max-Eyth-Schule tätig. Unterbrochen wurde der Zeitraum nur durch einen kurzen Einsatz als Hilfsdezernentin beim Regierungspräsidium in Gießen. Während ihrer Dienstzeit an der Max-Eyth-Schule war sie dann Mitglied des Personalrates und vieler weiterer schulischer Arbeitsgruppen. 1991 wurde Charlotte Falk dann zur Oberstudienrätin ernannt und ab Dezember 1996 mit der Leitung einer Abteilung (VI) beauftragt. Seitdem hat sie es verstanden die Schulformen ihrer Abteilung weiter zu entwickeln. So entstanden für die Schülerinnen und Schüler zukunftsweisende Bildungsangebote, welche in hohem Maße auch von außerhalb des Vogelsbergkreises nachgefragt werden. Dieser starke Zuspruch machte es schließlich sogar notwendig einige Schulformen aus der Abteilung auszugliedern. Die diesjährigen Anmeldezahlen für das Berufliche Gymnasium, die einen neuen Höchststand erreicht haben, sind eindeutig Ausdruck dieser erfolgreichen Arbeit, so Schulleiter Miebach. Dabei stand für die Pädagogin immer die Teamarbeit im Vordergrund, bei der gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen ihrer Abteilung höchste fachliche und pädagogische Standards entwickelt und mutig neue Wege gegangen wurden. Vom Kultusministerium neu eingerichtete Schulversuche wurden dann auch ohne Zögern in Angriff genommen und aufgrund des großen Engagement ist die Max-Eyth-Schule auch für das neue Landesabitur bestens gerüstet. Schulleiter Miebach lobte auch Charlotte Falks großen Einsatz, wenn es um die Belange ihrer Abteilung in der Schulleitung gehe, wobei ihr allerdings auch das Gesamtwohl der Schule nicht aus dem Blick gerate. Diesbezüglich ist ihr auch die Planung zusammen mit den anderen "Stammtischmitgliedern" der jährlichen Betriebsausflüge ein großes Anliegen, welche längst zu Highlights in der Schulkultur geworden sind. Abschließend dankte ihr der Schulleiter für die vielen Aktivitäten in den letzten 25 Jahren und wünschte ihr auch in Zukunft die Kraft und den Elan, die anstehenden Aufgaben auch weiterhin umsichtig zu meistern.

Text und Fotos: M. Massier