Schulhausverwaltung

Interview mit Herrn Grün

Ulrike Trötscher: Seit wann sind Sie bei uns an der Schule?
Bernhard Grün: Ich bin im September 1996 an die Max-Eyth-Schule Alsfeld gekommen.

UT: Welche Berufsausbildung haben Sie?
BG: Ich bin gelernter Schlosser und Forstwirt. Ich habe als junger Mann im Großraum Frankfurt als Schlosser gearbeitet und zu dieser Zeit oft an Schulen Türen, Fenster und Fassaden installiert. Damals entstand mein Wunsch, als Hausverwalter tätig zu werden.

UT: Ist das nicht eine Riesenaufgabe an solch einer großen Schule?
BG: Ja, es stimmt, die Max-Eyth-Schule Alsfeld ist ganz schön groß. Wir sind die größte Schule im Vogelsbergkreis. Wir haben über hundert Klassenräume, auf sieben Schulgebäude an drei Standorten verteilt. Da kommt schon einiges an Arbeit zusammen.

 

 

UT: Kann das ein Mensch alleine schaffen?
BG: Ja, wenn er morgens um 06:30 Uhr zur Stelle ist und erst gegen 18 Uhr das Gebäude verlässt (lacht). Ich werde natürlich auch unterstützt, nämlich von der kommunalen Vermittlungsagentur des Vogelsbergkreises, und zwar mit zwei Mitarbeitern. Außerdem erspart mir die hochmoderne Gebäudetechnik, mit der wir ausgestattet sind, viele Wege, da ich mir Daten und Störungen über den Computer in meinem Arbeitsraum anzeigen lassen kann und auch bearbeiten kann.

UT: Welche Aufgaben haben Sie noch, außer der Personalführung und der Überwachung der Technik?
BG: In meinen Aufgabenbereich fallen zum einen technisch-organisatorische Tätigkeiten. Ich bin zuständig für Wartung und Reparaturen, Sicherheit und Ordnung auf dem gesamten Schulgelände, die Beaufsichtigung von Handwerkern und Reinigungspersonal sowie die Verbrauchsmaterialbeschaffung. Darüber hinaus habe ich einige administrative Aufgaben wie die Erstellung von Verbrauchslisten (z. B. für Strom, Gas und Wasser). Außerdem habe ich immer ein offenes Ohr für die Belange aller Schüler und Lehrer, weil ich Freude am Umgang mit Menschen habe.

UT: Macht Ihnen Ihre Arbeit Spaß?
BG: Da kann ich klipp und klar sagen, dass ich gerne zur Arbeit gehe. Und die Zeit vergeht wie im Flug.