Ziele der Europaschule

Unsere Ziele, bezogen auf Unterricht, Arbeits- und Umgangsformen, sind in den Leitsätzen unseres Schulprogramms formuliert und in den Arbeitskonzepten konkretisiert worden, die gleichzeitig Kriterien der Evaluation enthalten. Das Schulprogramm mit den Leitsätzen drückt die pädagogische Grundorientierung der Max-Eyth-Schule als Europaschule aus. Es hat den Anspruch, auf der Basis der schulischen Ausgangslage klare Zielvorstellungen für Unterricht und Schulorganisation zu beschreiben. Teil des Europaschulprogramms sind neben Schüleraustausch und Auslandspraktika die Weiterentwicklung des europäischen Curriculums und die Verbesserung der Qualität von Unterricht. Die europäische Dimension des Lernens ist fester Bestandteil unseres schulischen Alltags und wichtiger Baustein für eine tolerante Gesellschaft europäischer Bürgerinnen und Bürger. Im Rahmen des Europaschulprogramms findet eine kontinuierliche Evaluation einzelner Schulprojekte sowie der gesamten Europaschularbeit statt. Die kontinuierliche Auswertung und Überprüfung der Entwicklung anhand von Evaluationskriterien gewährleistet eine permanente Qualitätsentwicklung.

Für uns ist „Lernen für Europa“ eine konkrete Aufgabe

Unser europäisches Profil sichert – auch im Interesse unserer SchülerInnen und ihrer Lebenschancen – ein Bildungsangebot auf europäischem Niveau. Dazu tragen interkulturelle Bildung und die Verankerung der europäischen Dimension im Unterricht als Bausteine für eine tolerante Gesellschaft bei: Als hessische Europaschule fördern wir interkulturelle Lernprozesse, die es Heranwachsenden ermöglichen, eine eigene Identität zu finden und in der Begegnung mit anderen Kulturen Toleranz zu entwickeln.
Wir wollen offene Räume gestalten, in denen Fremdes kennen gelernt und erlebt wird; offene Räume, in denen sich Sprachvielfalt, Wissen um naturwissenschaftliche Zusammenhänge sowie Berufsorientierung mit sozialem Lernen zu interkulturellen Kompetenzen entwickeln. Als hessische Europaschule verstehen wir uns als demokratische und lernende Institution, deren Konzeption auf dem Gedanken der Nachhaltigkeit beruht. Wir arbeiten – im Miteinander aller Schulformen – am ständigen Prozess der Schulentwicklung, in dem Methodenlernen und Evaluation integrale Bestandteile darstellen, um unsere Rolle als aktiver Partner in einer sich wandelnden Gesellschaft verantwortlich wahrzunehmen. Das Lernen in europäischer Dimension konkretisiert sich in zwei Bereichen: Internationale Kontakte und interkulturelles Lernen Dabei legt die Max-Eyth-Schule besonderen Wert auf den Aufbau neuer und den Ausbau der bestehenden Schulpartnerschaften, thematisch orientierte Austauschprogramme, die Förderung von internationalen Betriebspraktika, Projekte mit multinationalen Arbeitsgruppen und Förderung vorhandener Mehrsprachigkeit, Förderung von Migranten und Benachteiligten.

Methodenlernen und Qualitätssicherung

Methodenlernen ist nicht als ein isolierter Lerngegenstand zu sehen, sondern orientiert sich an fachlichen Inhalten und den Lernvoraussetzungen der SchülerInnen. Teamorientiertes Arbeiten, forschendes handlungsorientiertes Lernen und der kompetente Umgang mit neuen Medien stehen dabei im Vordergrund. Diese beiden Bereiche bilden den Rahmen der ausgewiesenen Europaschulprojekte, welche durch die Steuergruppe Schulprogramm in Zusammenarbeit mit den Europaschulkoordinatoren vorbereitet und im Auftrag der Gesamtkonferenz durch eine Planungsgruppe mit Vertretern der Schulleitung, des Personalrats, der Schüler- und Studierendenvertretung, des Elternbeirats und des Staatlichen Schulamts beschlossen wird. Das Kultusministerium weist nach Genehmigung entsprechende Haushaltsmittel zur Europaschularbeit zu. Die Europaschulprojekte sind nahtlos im Schulprogramm integriert.

Quelle: Schulprogramm 2006

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