Besondere Bildungsgänge: EIBE

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Produktbörse: Von EBA zu EIBE (11.05.2000)

Programm

10:00 Uhr: Begrüßung durch den Schulleiter der Max-Eyth-Schule Alsfeld, Herrn Miebach, und Herrn Ehrlich vom Hessischen Kultusministerium

10:00-13:00 Uhr: Produktbörse in der Aula der Max-Eyth-Schule Alsfeld, zusammen mit anderen beruflichen Schulen; Beispiele für Produkte zur Ausstellung: Pflanzaktion, Lichtorgeln, Bilderrahmen, Spiele aus Holz, Infostand Deutsch (Lehrwerke, Lernsoftware), EDV, Holzprodukte, Fotoausstellung soz.-päd. Betreuung, Pausenradio, Fahrradwerkstatt, Café Sonne

11:30-13:00 Uhr: Offener Unterricht: Bilderrahmenwerkstatt, Fahrradwerkstatt, Elektrolabor, EDV-Internet, Café Sonne

13:00-14:00 Uhr: Mittagspause

14:00-16:00 Uhr: Diskussionsrunde "Von EBA zu EIBE" (in Raum 310/311); Teilnehmer (unter anderen): Herr Ehrlich, EBA/EIBE-Geschäftsstelle; Herr Staudt, EBA/EIBE-Geschäftsstelle; Herr Fellner von Feldegg, Staatliches Schulamt Gi/VB, Herr Baumann, Staatliches Schulamt Bad Hersfeld

Chatrunde und Produktbörse dokumentieren erfolgreiche Arbeit im Pilotprojekt "EIBE" an der Max-Eyth-Schule

Im Rahmen der Europa-Woche lud die Max-Eyth-Schule zusammen mit der EBA-Geschäftsstelle in Wiesbaden zum 11.05.00 zu einer Produktbörse und Infoveranstaltung "Von EBA zu EIBE" nach Alsfeld ein. An der Max-Eyth-Schule, an der bereits seit über 10 Jahren EBA-Sprach- und Eingliederungslehrgänge durchgeführt werden, konnten verschiedene Schulen die Produkte ihrer Projektarbeiten im Rahmen der europäisch unterstützten Förderprogramme (EBA/EIBE) für schwervermittelbare und benachteiligte Jugendliche präsentieren. Da die Max-Eyth-Schule seit 1999 auch Pilotschule für die EBA-Nachfolgemaßnahme "EIBE" ist, wurde sie vom Hessischen Kultusministerium für die Planung und Organisation dieser Ausstellung vorgeschlagen.

So wurde ab 10:00 Uhr die Aula für alle Interessierten aus Schule, Wirtschaft, Politik und für die Vertreter von Jugend-, Sozial- und Arbeitsamt geöffnet. Da sich die Arbeit in den ein- bzw. zweijährigen Fördermaßnahmen neben allgemein bildenden Inhalten zum großen Teil auf fachpraktische Inhalte und das Arbeiten in Werkräumen bzw. in Fachwerkstätten konzentriert, war das Angebot an Projektergebnissen auch sehr eindrucksvoll. Die Ausstellung bot Produkte aus den Bereichen Holz, Elektro und Metall, sowie den Abteilungen Fahrradwerkstatt, Agrar und Ernährung. So stellte die Gruppe "Agrar" unter der Leitung von Herrn Moderer eine Video- und Photodokumentation ihrer Pflanzarbeiten der vergangenen Wochen vor, welche in in Zusammenarbeit mit der Stadt Alsfeld durchgeführt wurden. Die Schüler und Schülerinnen des Faches Ernährung bewirteten die ca. 100 Gäste mit Mittagstisch und Nachmittagskaffee.

Zudem stand das Team der Sozialpädagogischen Lerngruppenbetreuung dem interessierten Publikum Rede und Antwort.

Ab 11:30 Uhr bot die Max-Eyth-Schule in den Bereichen Fahrradwerkstatt, Holzwerkstatt, Elektrolabor, Küche und EDV/Internet einen offenen Unterricht an, in dem man sich über die Arbeit der Lerngruppen vor Ort ein Bild machen konnte.

HKM würdigte richtungweisende Arbeit an der Max-Eyth-Schule

Nach der Mittagspause traf man sich zu einer Diskussions- und Informationsrunde unter der Leitung von Frau Fleischer (Max-Eyth-Schule), um Erfahrungen auszutauschen und offene Fragen zu klären. Als Referenten standen den ca. 80 Teilnehmern der Leiter der EBA Geschäftsstelle in Wiesbaden Herr Ehrlich und der Vertreter des Schulamtes Hersfeld-Rothenburg Herr Baumann zur Verfügung. Herr Ehrlich referierte über Ziele und Inhalte der neuen Fördermaßnahme EIBE und gab neueste Informationen zu Antrags- und Genehmigungsverfahren. In diesem Zusammenhang würdigte er ausdrücklich die richtungsweisende Arbeit der Max-Eyth-Schule im Rahmen des Pilotprojektes "Ziel5b/EIBE". Er wies daraufhin, dass viele Teilbereiche der Max-Eyth-Schule-Pilot-Konzeptentwicklung in die Rahmenpläne der neuen Maßnahme übernommen worden seien.Herr Baumann setzte den Schwerpunkt seines Referates auf die Zusammenarbeit der allgemeinbildenden abgebenden Schulen mit den beruflichen Schulen und betonte, dass dies ein weiterer Weg sein könnte, den Problemen der benachteiligten Schüler und Schülerinnen gerecht zu werden, indem die aufnehmenden Schulen dann mit dem resultierenden Wissensvorsprung über die jeweiligen Schülerschicksale bestimmte Fehlentwicklungen im schulischen Bereich antizipieren könnten. Gegen 16:00 Uhr endete die Veranstaltung "Produktbörse" mit einem Schlusswort des Schulleiters der Max-Eyth-Schule, Herrn Miebach.

EBA/EIBE-Schüler diskutierten im Chat-Forum des HKM

Ebenfalls im Rahmen der Europa-Woche fand am 09.05.00 eine Chat-Runde für EBA/EIBE-Schüler statt. Auch die Max-Eyth-Schule beteiligte sich an dem vom Hessischen Kultusministerium ins Leben gerufenen Chat-Forum. Ziel war es, das Medium Internet den oft international zusammengesetzten Lerngruppen näher zubringen. Über das Chat-Forum konnten EBA-EIBE SchülerInnen verschiedener hessischer Schulen untereinander Kontakt aufnehmen und sich über verschiedene Themen austauschen. Elf EBA/EIBE-SchülerInnen der Max-Eyth-Schule chatteten unter der Leitung von Herrn Roman Quäl im Internet und kontaktierten viele Gleichaltrige aus ganz Hessen und sogar aus Tschechien und Österreich. Eine besondere Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler stellte die Kommunikation mit der Schule aus Tschechien dar, denn hier wurde englisch gechattet. Schnell reagierten die MES-Chatter und meisterten in "Team-Work" diese besondere Situation, indem sie alle in der Gruppe verfügbaren Englischkenntnisse aktivierten, denn die interessanten Chatbeiträge aus dem Ausland wollten die Schüler und Schülerinnen unbedingt entschlüsselt wissen. Der Umgang mit dem Medium Internet wird in der neuen Maßnahme EIBE einen Schwerpunkt bilden und gleichzeitig ganz neue Möglichkeiten für den fächerübergreifenden unterrichtlichen Einsatz mit sich bringen. Erste Kontakte mit dem Medium Internet konnten die Schüler bereits auf oben beschriebenem Wege machen, weitere Möglichkeiten zur Nutzung des Netzes der Netze werden im kommenden Schuljahr an der Max-Eyth-Schule angeboten werden.

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