Aktuelles

Kommunikation, Kontakte und Kreativität

Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulformen der Max-Eyth-Schule, die im Alltag wenig Berührungspunkte haben, lernten sich am 05.09.2018 in bunt gemischten Workshops kennen: Unter dem Motto Mesa-Connection boten überwiegend Lehrer, einige Schüler und sogar einzelne Profis Workshops von Bollywood-Dance über Paella Kochen und Kampfsport bis zu Plakatgestaltung an.

Text: Annabell Staufenberg, Lina Oske, Steffen Hartmann, 13 BG3; Fotos: Lorenz Groß, 11 BFKS, Felix Müller, 13 BG

Wir, Schülerinnen und Schüler, die den Reporter-Workshop gewählt hatten, waren mit der Dokumentation und Berichterstattung der anderen Kurse beauftragt.
Im Rahmen dieser Aufgabe sahen wir uns zunächst den Workshop "Türkisch Kochen" an. In der Küche arbeiteten alle sehr konzentriert und es roch nach außergewöhnlichen Gewürzen und verführerischen Süßspeisen. "Die türkische Küche ist im allgemeinen kräftiger gewürzt und stützt sich auf exotischere Gewürze, " so Kursleiterin Frau Kahraman, die normalerweise Deutsch und Englisch unterrichtet. Wir durften den Nachtisch, der schon fertig war, sogar probieren. Er schmeckte karamellig – lecker!
Gestärkt gingen wir zum Standard-Tanz-Workshop weiter, wo etwa 12 Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Mathe-Lehrer Herr Kretzschmar gerade neue Schritte einstudierten. "Wir fühlen uns gut aufgehoben in diesem Kurs, unter anderem aufgrund der Kompetenz des Kursleiters,“ lautete die einhellige Meinung.

Mit dem Workshop „Gesellschaftsspiele“ wollte Leiterin Hanna aus der 13. Jahrgangsstufe des beruflichen Gymnasiums erreichen: „dass Jugendliche wieder mehr Spaß an Gesellschaftsspielen haben, diese wieder neu entdecken, und weniger Zeit an ihren Smartphones verbringen.“ So entspannt und kommunikativ wie die Atmosphäre an den Spieltischen war, erfüllte der Workshop noch einen weiteren Zweck: „Es sind viele neue Kontakte entstanden, da die Teilnehmer durch den Austausch von Spielregeln leicht ins Gespräch kamen und die Hemmschwelle dadurch gleich überwunden war,“ stellte Hanna fest. Der Workshop erfüllte also gleich zwei Zwecke, neue Kontakte zu knüpfen und Gesellschaftsspiele für Jugendliche wieder attraktiver zu machen.

Auch beim Workshop“ Slackline“, geleitet von Herrn Dr. Kehm, ging das Konzept von MESA Connection komplett auf: Die Schüler, die sich in den Workshop eingewählt hatten, wollten mal was Anderes ausprobieren und Leute kennenlernen. „Neu entstandene Kontakte zu Schülern, auch aus anderen Schulformen, wurden durch den Workshop gestärkt,“ freut sich eine Schülerin.  Teamwork und Vertrauen seien auf der Slackline notwendig. Diese führten dazu, dass neue Freundschaften entstanden. Die Schülerinnen und Schüler des Workshops waren auf ihre gemeinsam erreichten Ziele stolz. Sie freuten sich über jedes Erfolgserlebnis, auch über ein paar wackelige Schritte, Hauptsache sie wurden zusammen erreicht.

Wir, die Schülerinnen und Schüler aus dem Workshop Presse und Foto, hatten beim Erkunden der verschiedenen Workshops den Eindruck, dass MESA Connection allen Spaß gemacht hat und viele neue Kontakte geknüpft wurden!

05.09.2018