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Debattieren mit italienischen und polnischen Schülern - eTwinning macht es möglich

Die eigene Meinung vertreten, genau zuhören und spontan reagieren, in Echtzeit UND auf Englisch. Dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 BG1 des Beruflichen Gymnasiums der Max-Eyth-Schule (MES) gemeinsam mit ihrer Englischlehrerin Stefanie Boss. Die Lerngruppe nimmt stellvertretend für die MES und zusammen mit Schulen aus Italien, Polen, Kroatien und Spanien an dem Projekt "Global Issues - Oxford-style debate" teil.

Unterstützt wird der Austausch und das gemeinsame Lernen durch eTwinning, einer Lern-Plattform, die es ermöglicht, via Videokonferenz auf Englisch miteinander zu debattieren und die eng an den Richtlinien der "Oxford Union debating society of Oxford University" orientiert ist.
Der organisatorische Teil wird von den betreuenden Lehrkräften übernommen. Die Themen allerdings werden  von den miteinander debattierenden Lerngruppen vorgeschlagen und festgelegt und reichen von "Technology makes us more alone.","The European Union has a big chance of breaking down" bis hin zu "Genetic engineering on humans should be forbidden".
Die erste Debatte der MES fand nun am 20.11.2017 gegen das Istituto Luigi Casale in Vigevano in Italien statt und war trotz einiger "Hänger" in der Übertragung eine sehr spannende, aber auch ungewohnte Situation für alle Beteiligten. Die debattierenden Schülerinnen und Schüler hatten sich zum Thema "Technology makes us more alone" sehr ausführlich vorbereitet und so entschied im Verlauf der Debatte doch sehr die Gewandtheit und Spontanität der Debattierenden darüber, wer sich durchsetzen sollte. Die Gruppe aus Italien ging daher letztlich als verdienter Sieger nach Hause.
"Ich fand es als Beobachter teils echt schwierig die Italiener immer gleich richtig zu verstehen, aber die Debatte war trotzdem wirklich spannend, " zieht Vladimir Bilanz und auch Marie ist beeindruckt: "Ich fand es klasse, wie sich die vier in der Debatte geschlagen haben. Das ist wirklich mal was anderes als normaler Unterricht."
Die Alsfelder Schülerinnen und Schüler, die anders als ihre italienischen Partner noch keine Erfahrung in diesem Debattenformat hatten, sahen es als Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen und sammelten Ideen und Verbesserungsvorschläge, wie sie zukünftig noch erfolgreicher in Debatten bestehen können. "Ich würde das definitiv sofort nochmal machen, allerdings würde ich mich dann noch besser vorbereiten, " lautet das Fazit von Schülerin Tonia. Ob die entwickelten Strategien funktionieren wird sich am Dienstag, den 12.12.2017 zeigen. Dann findet von 10-11.15 Uhr die zweite Debatte der Klasse 11 BG1 gegen eine polnische Lerngruppe aus Posen statt.    

Nähere Infos zur eTwinning-Plattform unter: www.etwinning.net/de/pub/index.htm

09.12.2017