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Austausch auf Augenhöhe

Beim Aktions- und Infotag am 7. Dezember stellen Schülerinnen und Schüler der Max-Eyth-Schule "ihre" Schulformen vor.

Wer im kommenden Jahr einen Mittleren Schulabschluss anstrebt, der stellt sich heute schon die Frage, wie es danach weiter gehen soll. Schule oder Ausbildung? Was unterscheidet Berufliches Gymnasium von Fachoberschule? Reicht mein Interesse für ein Thema, um daraus einen  Berufswunsch abzuleiten?
Fragen, die viele Schulabgänger beschäftigen, weshalb die Max-Eyth-Schule alle Gesamt- und Realschüler zum Aktions- und Infotag in die Klassenräume, Fachräume  und Labore der Schule einlädt, um die vielfältigen Möglichkeiten kennenzulernen.
Das Besondere ist: Schülerinnen und Schüler, die derzeit das Beruflichen Gymnasiums (BG), die Fachoberschule (FO) und die  Ausbildungsgänge Sozialassistenz und Maßschneiderei besuchen, stellen "ihre" Schulformen und Schwerpunkte vor. "Das passt sehr gut, denn die Jugendlichen sprechen auf Augenhöhe miteinander, " so die Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums, Charlotte Falk. Sie sind Experten, wenn es darum geht eine Selbsteinschätzung dafür zu gewinnen, ob ein Schwerpunkt oder eine Schulform zu einem passt.
Von Gesundheit und Ernährung über Datenverarbeitung und Technik bis zur Pädagogik reicht das Spektrum der fachlichen Möglichkeiten, die die Max-Eyth-Schule in ihren unterschiedlichen Schulformen zu bieten hat.  So laden die angehenden Sozialassistentinnen und -assistenten zu vorweihnachtlichen Basteleien ein, die Schülerinnen und Schüler aus den Gesundheitsbereichen der Fachoberschule und des Beruflichen Gymnasiums geben Tipps, wie man die kalte Jahreszeit am besten übersteht und bringen mit Spielen den Kreislauf in Schwung. "Brot und Spiele" bietet der Fachbereich Ernährung an: Die Schülerinnen und Schüler haben Brot gebacken und werden gemeinsam mit den Besuchern Butter herstellen. Zudem dürfen sie am Glücksrad drehen.
Technikbegeisterte können eigene kleine CAD-Konstruktionszeichnungen anfertigen, über Unterrichtsbeispiele aus der Elektronik fachsimpeln  oder sich im Bereich der Robotik davon überzeugen lassen, dass der Bereich durchaus auch für Mädchen interessant ist - schließlich sind die Berufsaussichten hervorragend.
Und wer sich in dieser kalten Jahreszeit ganz weit weg wünscht, der kann das zumindest virtuell mit einer Fotobox ausprobieren.  Aber auch wer eine Ausbildung zum/zur Maßschneider/in interessiert, bekommt Theorie und Praxis aus erster Hand - und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Schneiderwerkstatt ist geöffnet.
In einer vielfältigen Mischung aus Projektpräsentationen, Unterrichtsbeispielen und Mitmachaktionen ermöglichen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in reales Unterrichtsgeschehen und geben  Informationen zu Anforderungen, Zugangsvoraussetzungen und  Themen und Arbeitsweisen im Unterricht sehr gerne weiter.  


04.12.2017