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55 Max-Eyth-Schüler spenden Blut

Beim Gesundheitsforum, das Schüler des Beruflichen Gymnasiums (BG) für Schüler der Fachoberschule und des BG organisiert haben, drehte sich alles ums Thema Blut.

„Bluttransfusionen können Leben retten!“ mit dieser Botschaft eröffneten Cüneyt Liebertz, Frederick Stock, Maria Haas und Karl-Peter Siebold aus der Jahrgangsstufe 12 den Thementag.
Im Zentrum stand eine Blutspende Aktion, zu der sich 67 Schülerinnen und Schüler spontan bereit erklärten, von denen einige wegen Eisenmangel oder zu niedrigem Blutdruck diesmal nicht spenden konnten. „Ein tolles Ergebnis“, findet Gesundheitslehrerin Ursula Ulrich, die sich selbst von ihrer Kollegin Dr. Eva Lenz im Beisein der Schüler Blut abnehmen ließ. „Das war schon cool!“ fand Frederick Stock, der es beeindruckend findet, dass seine Lehrerinnen nicht nur theoretisches sondern auch praktisches medizinisches Wissen haben. Das Vorbild der Lehrerinnen motivierte anscheinend auch dazu, selbst Blut zu spenden.
Doch auch die einführenden Vorträge der Schüler und von Hans-Joachim Misterek vom Zentrum für Transfusionsmedizin und Hämatologie, Standort Gießen sensibilisierten dafür, dass zwar 30 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens eine Blutspende benötigten, jedoch lediglich 2,8 Prozent Blut spenden. Durch den demografischen Wandel, der bewirkt, dass es in den kommenden Jahrzehnten deutlich mehr ältere als jüngere Menschen geben wird, verschärfe sich die Problematik.
In seinem Workshop vermittelte Hans-Joachim Misterek den Schülerinnen und Schüler Fachwissen darüber, welche Produkte man aus Blutspenden gewinnen kann und wofür sie eingesetzt werden.
Mit der Frage, welche der anwesenden Schülerinnen und Schüler schon mal Blutsbrüderschaft wie Winnetou mit Old Shatterhand geschlossen haben, eröffneten die Religionslehrerinnen Claudia Kautzmann und Christine Schellhaas ihren Workshop, der sich mit der religions- und kulturgeschichtlichen Bedeutung von Blut befasste. Und um mögliche Berufsperspektiven im Gesundheitsbereich ging es bei Martin Gonder vom Roten Kreuz. Cüneyt Liebertz vom Organisationsteam zieht auch für sich persönlich eine sehr positive Bilanz, denn für ihn haben sich neue Berufsperspektiven aufgetan, besonders die „ausgefeilten Technik in der Notfallmedizin“ habe ihn beeindruckt.

26.06.2017